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Stefan Madeia stellt mit Jan Hoffmann die Weichen für die Zukunft

Unternehmen

Bisweilen spielen Zufälle eine große, wenn nicht gar entscheidende Rolle im Berufsleben. So hätte Jan Hoffmann womöglich vor elf Jahren nicht den Weg zu Küchen Madeia in Ostönnen eingeschlagen, wenn nicht sein Bruder Stefan damals in der einstigen Molkerei im Soester Stadtteil eine Küche gekauft hätte. „Ich hatte gerade meine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Standard Metall in Werl abgeschlossen. Da sagte mir mein Bruder, dass Madeia einen Verkäufer sucht“, plaudert Jan Hoffmann ein wenig aus dem Nähkästchen.

In der Tat suchte Firmenchef Stefan Madeia gerade personelle Verstärkung, nachdem sein Vater und Firmengründer Peter Madeia in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war. „Küche war für mich völliges Neuland“, blickt Jan Hoffmann zurück. Doch er nahm die Herausforderung an und arbeitete zunächst vier Samstage zum Reinschnuppern im Betrieb an der Werler Landstraße. „Ich wurde ins kalte Wasser geworfen, hatte an einem der Samstage gleich ein Kundengespräch“, erinnert sich der 37-Jährige. Und sein Chef ergänzt noch heute hocherfreut: „Die Kunden haben tatsächlich eine Küche gekauft!“ Da stand fest, dass der junge Mann eine Verstärkung für seine Belegschaft sein würde. Und tatsächlich ist Jan Hoffmann längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.

Es gab zunächst viele Lehrgänge, um bei den Herstellern wie Schüller und Nolte das Einmaleins des Küchenbaus von der Pike auf zu lernen. „Ich habe viel erfahren über Ergonomie, räumliches Denken, technische Umsetzbarkeit und Energie-Effizienz. Und ich habe gelernt, dass Zuhören im Kundengespräch das Wichtigste ist“, skizziert Jan Hoffmann seinen Einstieg in die Küchenwelt. Die Vielseitigkeit in diesem Metier fasziniert ihn heute mehr denn je. Denn die Entwicklung schreitet mit Riesenschritten voran. Insbesondere das Thema „Smarthome“ ist inzwischen aus den Verkaufsgesprächen kaum mehr wegzudenken. „Der Kühlschrank sagt einem beispielsweise per Smartphone, welche Lebensmittel noch wie lange haltbar sind“, gibt Jan Hoffmann einen kleinen Einblick in die technische Wunderwelt der heutigen Zeit.

Daneben spielen weitere Faktoren eine Rolle wie die Entwicklung der Oberflächen. „Heutzutage haben Erd- und Schlammtöne das lange dominierende Schwarz abgelöst. Auch geht es um technische Errungenschaften wie die Muldenlüftung oder die Wasseraufbereitung, wo der Wasserhahn heißes und auch sprudelndes Wasser liefern kann“, gibt Stefan Madeia einen Einblick in seine Küchenwelt.

Jan Hoffmann macht die Arbeit jedenfalls viel Freude, auch dank der Kundennähe. Denn neben dem Online-Handel und dem Objektbereich ist die Verbundenheit zu den Kunden im Umkreis von großer Bedeutung im Hause Madeia. „Für uns ist Transparenz und Vertrauen gegenüber unseren Kunden ganz wichtig“, erläutert Jan Hoffmann. Das will er auch in Zukunft weiter vorantreiben. Dabei geht der Blick von Firmenchef Stefan Madeia schon über das Jahr 2026 hinaus, wenn das einst an der Soester Thomästraße gegründete Unternehmen sein 40-Jähriges feiert. Jan Hoffmann ist inzwischen beteiligt an seiner Firma und „das soll nach und nach ausgebaut werden bis auf fifty-fifty“, sagt Stefan Madeia und denkt dabei schon jetzt an die nächste Generation, die das Unternehmen einst weiterführen soll. Und da sei Jan Hoffmann der Richtige, um in seine Fußstapfen treten zu können.

Dirk Wilms

Stefan Madeia (rechts) freut sich, dass Jan Hoffmann nach und nach in die Leitung bei der Wesfa-Möbel Peter Madeia KG hineinwächst.
Stefan Madeia (rechts) freut sich, dass Jan Hoffmann nach und nach in die Leitung bei der Wesfa-Möbel Peter Madeia KG hineinwächst. Foto: Dirk Wilms
Der Abschied von der Dunstabzugshaube ist längst eingeleitet, heute sind Muldenlüftungen beliebt, zeigt Jan Hoffmann.
Die Vielfalt der Oberflächen ist nahezu unbegrenzt. Erd- und Schlammtöne sind aktuell up to date; und gegen Fingerabdrücke sollen sie immun sein.
Aus dem Wasserhahn sprudelt - je nach Bedarf - auch heißes Wasser.

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