Wie Thorsten Karrie mit dem Einsatz von HVO100 „seinen CO2-Fußabdruck“ verringert

Wie viele andere Soester Unternehmer arbeitet auch Thorsten Karrie konsequent daran, den „CO2-Fußabdruck“ seines Unternehmens ständig zu verkleinern. Auf dem Weg dahin hat der Inhaber des Reisezentrums Karrie Tours jetzt einen großen Schritt vollzogen. Ab sofort werden alle 57 Fahrzeuge des Fuhrparks mit HVO100 betankt.

Aber warum setzt Karrie Tours nicht auf E-Fahrzeuge? „Unsere im Linienverkehr eingesetzten Fahrzeuge legen täglich zwischen 400 und 550 Kilometer zurück. E-Busse schaffen maximal 250 bis 300 Kilometer pro Tag. Das Nachladen solch großer Fahrzeuge ist aktuell nicht mal eben erledigt. Da bietet HVO100 eine echte Alternative, Personenverkehr nachhaltig zu gestalten. Momentan kostet mich der Liter HVO zwar noch rund 5 Cent je Liter mehr als der fossile Diesel. Diese Differenz trage ich aber gerne in dem Wissen, etwas Gutes für unsere Umwelt nicht nur hier im schönen Soest tun zu können“, erläutert Thorsten Karrie seine Motivation für diesen nachhaltigen Schritt.

Der entscheidende Vorteil zu fossilem Diesel ist, dass bei der Produktion von HVO mehr als 90 Prozent an Treibhausgas-Emissionen eingespart werden können. Zudem verbrennt HVO100 im Vergleich zu konventionellem Diesel sauberer und geruchsärmer, wodurch die lokale Umweltbelastung in Städten und Kommunen reduziert wird. Die nationale Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Direktive der EU mit der Treibhausgasminderungsquote setzt gezielte Anreize, dass erneuerbare Kraftstoffe wie HVO in den Verkehr gebracht werden. Aus Abfall- und Reststoffen hergestelltes HVO ist von der steigenden CO2-Bepreisung ausgenommen. Damit kann HVO mittelfristig auch wirtschaftlich eine attraktive Option werden, um den individuellen CO2-Ausstoß im Straßenverkehr weiter zu verringern.

Weitere Infos:

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Publiziert am:

27.3.25