Soester Käfer-Cabrio-Treffen in neuer Volkmann-Halle
Draußen war es kalt und Schneeregen fiel vom grauen Soester Himmel. Alles andere als Cabrio-Wetter. Was also tun? Kein Problem. Drei Soester Käfer-Cabrio-Fans fuhren ihre geliebten Oldtimer Anfang Januar einfach in die neue Halle der Soester Firma Volkmann.

Drei Soester Käfer-Cabrio-Freunde – von links: Detlef Funke, Arno Biesenbaum und Carsten Ganser.
Foto: Gero Sliwa

Machen eine gute Figur in der neuen Volkmann-Halle am Schloitweg – die drei Soester Käfer-Cabrios.
Foto: Gero Sliwa

Foto: Gero Sliwa

Foto: Gero Sliwa

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Draußen war es kalt und Schneeregen fiel vom grauen Soester Himmel. Alles andere als Cabrio-Wetter. Was also tun? Kein Problem. Drei Soester Käfer-Cabrio-Fans fuhren ihre geliebten Oldtimer Anfang Januar einfach in die neue Halle der Soester Firma Volkmann. Dort standen sie schön trocken und warteten auf ein Foto-Shooting. Mit dabei der Soester Architekt Arno Biesenbaum, Detlef Funke und Carsten Ganser. „Die Idee mit den Bildern ist mir Anfang Dezember gekommen, als ich mich mit Detlef Funke über unsere Cabrios unterhalten habe. Ich habe die Idee dann Herrn Volkmann erzählt, und der hat sofort zugesagt, dass wir seine neue Halle nutzen dürfen“, sagt der Soester Architekt Arno Biesenbaum. Und da standen sie nun – einigermaßen warm und trocken, in Reih und Glied, die drei wunderschönen Cabrios und warteten darauf, vom Fotografen Gero Sliwa in der ins rechte Licht gerückt zu werden.
Das Cabrio von Detlef Funke stammt aus dem Jahr 1978 und fuhr lange Jahre an der Westküste der USA auf und ab, ehe es 1995 via Bremerhaven wieder nach Deutschland ging. „Ich habe den Käfer im Februar 2015 in Essen gekauft und im Oktober desselben Jahres mit der Frame-Off-Restaurierung begonnen, die im erst im April 2019 beendet war“, erzählt der gebürtige Soester, der bei der Firma Volkmann als Fertigungsleiter arbeitet, von der jahrelangen, liebevollen Detailarbeit an seinem Käfer.
Beim zweiten Cabrio handelt sich um einen VW Käfer (Baujahr 1978), der in Bonn zugelassen wurde. „Ich habe das Fahrzeug 2007 in Bergisch Gladbach erworben,“ erzählt Arno Biesenbaum mit einem Leuchten in den Augen: „Damals hatte das Fahrzeug noch kein H-Kennzeichen. Bis 2022 haben wir den Käfer in mehreren Etappen in den jetzigen Zustand gebracht.“ Das Cabrio erhielt ein neues Verdeck, Ledersitze und eine neue Lackierung mit der seltenen Originalfarbe „Brasilbraunmetallic“. Nach einem ordentlichen Tuning hat der Käfer heute eine Gesamtleistung von rund 125 PS, die man beim Anlassen des Motors durchaus hören kann.
„Hinter dem Nummernschild SO IG 1974 H verstecken sich Iris und Ida“, verrät Carsten Ganser, dass er so seine Frau und seine Tochter immer mit an Bord hat: „Ich und der Käfer sind Baujahr 1974.“ Der orangefarbene Käfer ist im Original-Zustand. „Das unterscheidet ihn dann doch von mir.“ Der Motor hat 50 PS und 1.303 cm³. Das Fahrzeug ist viele Jahre durch Kalifornien gefahren, ehe es 2020 nach Deutschland zurückkam und 2022 von Carsten Ganser, der im „richtigen Leben“ schon seit 1990 beim Soester Familienunternehmen Stahl arbeitet, gekauft wurde.
Dass die drei Soester Käfer-Cabrio-Fans in der neuen Volkmann-Halle am Schloitweg landeten, war kein Zufall. Schließlich betreut Arno Biesenbaum den Neubau der rund 4.600 Quadratmeter großen Halle, die auf der Rückseite des ehemaligen Anzeiger-Gebäudes entstanden ist und voraussichtlich Ende März 2025 fertiggestellt sein wird. Das Soester Unternehmen Volkmann wird dann seine Produktionskapazität enorm vergrößern können. „Das ist auch dringend notwendig“, sagt Firmenchef Thilo Volkmann, „weil wir mit unserer alten Halle an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen waren.“
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Publiziert am:
27.3.25