And the winner is … - Hilde Behrens mit ihrem „Liebesbrief an Soest“

"Ich war schon ein wenig stolz und gerührt, als ich erfahren habe, dass die Soester mich und meinen Liebesbrief zum Sieger gewählt haben“, sagte Hilde Behrens sichtlich bewegt, als sie jetzt vom Team von „Schönes Soest“ den Gutschein für Platz 1 erhielt. Sie ist nicht nur vor fast 60 Jahren hier im schönen Soest geboren, sondern kann sich nicht mehr vorstellen, „jemals wieder von hier wegzugehen“.

Die gelernte Familienpflegerin weiß, wovon sie spricht. Schließlich hat sie mit 23 Jahren ihre Heimatstadt verlassen. „Damals dachte ich, es sei für immer“. Doch keine vier Jahre später war sie wieder da. Zurück in der Stadt, in der sie in die Patroklischule und später aufs Conrad-von-Soest-Gymnasium gegangen war. In der sie nach dem „Einjährigen“ ein Fachseminar für Familienpflege am Feldmühlenweg in Soest belegte, dass sie 1986 mit dem Titel „Familienpflegerin“ erfolgreich abschloss.

Zurück in Soest und nach Jahren der Kindererziehung arbeitete sie unter anderem ein paar Jahre beim LWL Wohnverbund in Eickelborn und ab 2022 als pädagogische Fachkraft beim Sozialwerk St. Georg am Konrad-Stecke-Weg in Soest. Seit Dezember 2024 ist Hilde Behrens als pädagogische Fachkraft im Marie-Haferkamp-Haus in der Haarhofsgasse in Soest tätig. „Wie wunderbar klein Soest ist, habe ich sofort beim Arbeitsbeginn bemerkt“, freute sich die gebürtige Soesterin darüber, viele der rund 50 neuen Kolleginnen irgendwoher von früher zu kennen: „Die eine kannte ich aus der Kindergartenzeit meiner Kinder, eine andere aus der Handballzeit meines Sohnes beim STV und eine weitere aus meiner Zeit bei Marathon Soest.“

Auf die Frage, warum sie bei der Aktion „Liebesbrief an Soest“ mitgemacht habe, sprüht es nur so aus ihr raus: „Neben Venezia habe ich zum ersten Mal geknutscht. Hier in Soest sind meine Kinder aufgewachsen und immer gut aufgehoben gewesen.“ Apropos Kinder. „Eigentlich wollte ich fünf Kinder haben“, sagt Hilde Behrens: „Aber dann hat mir mein damaliger Mann eine Dauerkarte beim BVB geschenkt“. Damit veränderte sich ihr Freizeitschwerpunkt deutlich vonSoest nach Dortmund, und so blieb es dann bei ihren drei Kindern.

Am Ende ihres Liebesbriefes schreibt sie: „Soest, ich danke dir für die schönste Kirmes der Welt, den Weihnachtsmarkt, den Ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienst, bei dem ich mich sehr gerne ehrenamtlich engagiere, das Geburtshaus, das Weinfest, für ‚Soest ist bunt‘, für das ‚Soester Gloria‘ und für deine gute Lage zu meinem BVB. All das gehört zu meinem Leben und macht es heller und schöner!“

Weitere Infos:

Liebesbriefe an Soest: Eine Aktion voller Herz und Begeisterung – stadtLABOR Soest

https://www.soest.de/liebesbriefeansoest

https://www.schoenes-soest.de/beitrage/neben-venezia-habe-ich-zum-ersten-mal-geknutscht---liebesbriefe-an-soest-ein-voller-erfolg

 

 

Publiziert am:

27.3.25