... aus der Kultur

Neue Steine für die „Steinkiste“ Soest

Die Stadt Soest hat die Beschilderung am Bodendenkmal „Steinkiste“ in Hiddingsen erneuert. Die alte Infotafel über das 5000 Jahre alte Steinkammergrab war in die Jahre gekommen. Der Ersatz zeigt sich nun optisch sowie inhaltlich in einem zeitgemäßen Gewand: zwei aus Stahlplatten nachgebildete Megalithen informieren neben den Resten der „Steinkiste“ über deren Bedeutung und ordnen sie in die Begräbniskultur der Steinzeit ein.  In der Zeit von 5000 bis 3000 v. Chr. bauten die Menschen in ganz Europa Monumente aus Megalithen - großen Steinen - und fertigten daraus auch Gräber wie die „Steinkiste“ bei Hiddingsen. Der Entwurf für die stählernen „Info-Steine“ stammt von Nora Franzmeier vom Fachbereich Design der Fachhochschule Münster, die Texte wurden von der Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für Westfalen beigesteuert. Über QR-Codes lassen sich weitere Informationen und 3DModelle der Grabanlage abrufen.

Vor dem neuen Informations-Stein vor dem Steinkisten-Grab bei Hiddingsen – von links: Katharina Schuchardt (Untere Denkmalbehörde), Julia Ricken (Stadtarchäologin) und Vera Brieske (LWL-Altertumskommission für Westfalen)

Foto: Stadt Soest

Die Stadt Soest hat die Beschilderung am Bodendenkmal „Steinkiste“ in Hiddingsen erneuert. Die alte Infotafel über das 5000 Jahre alte Steinkammergrab war in die Jahre gekommen. Der Ersatz zeigt sich nun optisch sowie inhaltlich in einem zeitgemäßen Gewand: zwei aus Stahlplatten nachgebildete Megalithen informieren neben den Resten der „Steinkiste“ über deren Bedeutung und ordnen sie in die Begräbniskultur der Steinzeit ein. 

In der Zeit von 5000 bis 3000 v. Chr. bauten die Menschen in ganz Europa Monumente aus Megalithen – großen Steinen – und fertigten daraus auch Gräber wie die „Steinkiste“ bei Hiddingsen. Der Entwurf für die stählernen „Info-Steine“ stammt von Nora Franzmeier vom Fachbereich Design der Fachhochschule Münster, die Texte wurden von der Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für Westfalen beigesteuert. Über QR-Codes lassen sich weitere Informationen und 3DModelle der Grabanlage abrufen.

Weitere Infos: 

Neue Steine für die Steinkiste