... aus dem Kirmesleben

Auf der Jagd nach dem fehlenden Jägerken-Pin

Jägerken-Pin Sammler
Fachsimpeln über begehrte Sammlerstücke: Im Tausch oder zum Verkauf wechselten wieder einmal zahlreiche Jägerken-Pins den Besitzer.

Fachsimpeln über begehrte Sammlerstücke: Im Tausch oder zum Verkauf wechselten wieder einmal zahlreiche Jägerken-Pins den Besitzer.

Foto: Sebastian Moritz

Eigentlich sind sie viel zu wertvoll, um sie im dichten Kirmesgedränge an der Jacke, am Hut oder am Kirmesschal öffentlich sichtbar zur Schau zu stellen: Die Kirmes-Pins mit dem Soester Jägerken. Und doch ist es inzwischen zur Tradition geworden, dass der Aufbau-Sonntag vor dem Kirmesstart für Pin-Sammler eine gute Gelegenheit ist, sich mit Ansteckern einzudecken, die in der eigenen Sammlung noch fehlen. Die Soester Kirmesfreunde hatten am Sonntagnachmittag wieder zur Pin-Börse in den „Wilden Mann“ geladen und so den entsprechenden Rahmen geschaffen.

„Ich habe fast alle zusammen, es wäre schön, wenn ich den Pin mit der Alten Liebe heute bekäme, 150, 200 Euro wäre mir der schon wert“, gestand ein Kirmesfan, der seinen Namen lieber nicht öffentlich nennen wollte. Im Tausch gegen andere Pins oder eben zum Verkauf wechselten so zahlreiche Anstecker den Besitzer. Neben den offiziellen Pins, die Wirtschaft und Marketing Soest jedes Jahr herausgibt, gingen auch etwa Pesel-Pins oder Pferdemarkt-Pins über die Tische, die inzwischen ebenfalls zu begehrten Sammlerobjekten geworden sind.

Doch egal, um welchen Pin es letztendlich ging, eines wurde unübersehbar deutlich: Die begehrten Pins sind inzwischen zu einer echten Wertanlage geworden und eigentlich viel zu wertvoll, um sie im dichten Kirmesgedränge öffentlich sichtbar zur Schau zu stellen.

Weitere Infos: 

www.kirmesfreunde-soest.de