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Lehde-Stahlbetonstützen für Heico in Ense aufgestellt

Mit der Montage eines Fertigbaus in besonderer Höhe hatte es jetzt die J. Lehde GmbH zu tun. Für den Befestigungsspezialisten Heico in Ense baute das Soester Familienunternehmen neue Montagehallen inklusive eines 25 Meter hohen Hochregallagers. Dafür mussten die Lehde-Spezialisten auf altbewährte Techniken zurückgreifen. Die 26 Meter hohen und ein ...

Mit der Montage eines Fertigbaus in besonderer Höhe hatte es jetzt die J. Lehde GmbH zu tun. Für den Befestigungsspezialisten Heico in Ense baute das Soester Familienunternehmen neue Montagehallen inklusive eines 25 Meter hohen Hochregallagers. Dafür mussten die Lehde-Spezialisten auf altbewährte Techniken zurückgreifen.

Die 26 Meter hohen und ein mal ein Meter breiten Stützen des Hochregals, 26 an der Zahl, waren zuerst einbetoniert worden. Dann wurden sie mit 11 Dachbindern verbunden – hierfür wurde wegen der enormen Kräfte ein sogenannter biegesteifer Rahmen hergestellt. In luftiger Höhe wurden Binder und Stützen verschraubt. „Das habe ich so in meinen zwanzig Jahren bei Lehde auch noch nicht mitgemacht. Statisch war es in diesem Fall aber gar nicht anders möglich“, sagt Lehde-Geschäftsführer Martin Butz. Sieben 36 Millimeter dicke Schrauben an jeder Verbindung halten die Konstruktion. Der zur Montage nötige Gittermast-Raupenkran schwenkte die bis zu 65 Tonnen schweren Fertigteile ein. Üblicherweise werden Stützen und Rahmenbinder heutzutage nicht mehr biegesteif untereinander verbunden, da diese Konstruktionsart sehr aufwändig ist. Bei nicht so extrem belasteten Konstruktionen werden frei auskragende Stützen montiert und die Binder mit diesen über Steckverbindungen verbunden.

Das 115 Meter lange Gebäude steht auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Es wurden Stahlbetonfertigteile mit einem Gesamtgewicht von 3.900 Tonnen verbaut. Insgesamt sechs Montagehallen umfasst das Lehde-Bauprojekt in Ense, für das 425 Fertigteile hergestellt werden mussten. Heico, unter anderem Hersteller von Befestigungstechnik für Windkrafträder, vertraut seit vielen Jahren auf den Soester Generalunternehmer. Schon vor rund 25 Jahren hatte Lehde den Rohbau für ein neues Werk gebaut, im Jahr 2017 wurde dieses auf drei Seiten erweitert und die Produktionsfläche somit deutlich vergrößert.

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