... aus dem Sport

Schöne Bewegung: Spezielles Training von Dieter Schenzer

Das Training im Sportverein fällt aus, Fitness-Studios sind geschlossen und Sportplätze gesperrt. Doch Corona muss kein Grund für eine Spotpause sein, meint Lauftrainer Dieter Schenzer: „Gesunde Erwachsene, deren Mobilität nicht eingeschränkt ist, sollten sich auch in dieser besonderen Zeit sportlich betätigen“, so der Vorsitzender der Laufgruppe (LG) Deiringsen. Schließlich helfe Sport bei der psychischen und körperlichen Stressbewältigung, stärke die Abwehrkräfte und erhöhe das Energieniveau. Das sei aktuell besonders wichtig.

Konkret empfiehlt Schenzer für einen Erwachsenen mindestens 150 Minuten Sport pro Woche mit moderater Intensität. Dafür eigneten sich unter den derzeitigen Bedingungen etwa Joggen oder Radfahren. Wer bereits eine gewisse Fitness mitbringe, könne die Intensität erhöhen, dann seien auch 75 Minuten Sport pro Woche ausreichend. Damit man sich beim Joggen und Radeln durch die Felder oder die Gräfte nicht allzu alleine fühlt, rät Schenzer zu Tracking-Apps, über die sich die Sportler per Smartwatch oder Smartphone auch ohne direkten Körperkontakt mit anderen Sportlern messen können.

Schlechtes Wetter müsse dabei keine Ausrede sein: „Auch im Homeoffice kann man Sport treiben, zum Beispiel alle 30 Minuten den Wecker stellen und fünf Minuten Gymnastik am Fenster machen“, so Schenzer. Selbst Ausdauertraining in Form von Joggen oder Walken auf der Stelle sei in den eigenen vier Wänden möglich. Mit etwas Erfahrung eigneten sich auch Yoga, Pilates, Qigong und Tai Chi als Sportprogramm für den Lockdown.

Am schönsten – da geht es Schenzer wie allen Soester Sportlern – ist die Bewegung aber natürlich in der Gruppe. Daher hofft der 72-Jährige, dass er möglichst bald wieder gemeinsam mit seinen Vereinskollegen seine Runden drehen kann.  mo

Dieter Schenzer (LG Deiringsen) empfiehlt trotz oder gerade wegen Corona: Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung

Das komplette Fitness-Programm gibt es hier:

Was machen Laufvereine in der Pandemie

Foto : Sebastian Moritz