... aus dem Leben

Schöner Weihnachtsdank: Frank Gerdes beschenkt seine Nachbarn

Eigentlich wollte Frank Gerdes nur „Danke“ sagen. Danke für die vielen Stunden, die er mit seinen Nachbarn im Dietrich-Crede-Weg im vergangenen Jahr beim gemeinsamen Musizieren verbracht hat. Auf Initiative einer Nachbarin hatten sich die Anwohner im Soester Nord-Westen seit den ersten Corona-Beschränkungen im Frühjahr regelmäßig zum Singen auf der Straße verabredet. „Das war so eine schöne Aktion, dafür wollte ich mich bedanken“, sagt Gerdes. Und diesen Dank drückte er mit liebevoll gestalteten Weihnachtstüten aus, die die Anwohner im Dietrich-Crede-Weg kurz vor Weihnachten vor ihren Haustüren fanden: Ein zu einem Tannenbaum gefaltetes Weihnachtsgedicht von Theodor Storm und einige Süßigkeiten zauberten den Nachbarn am Morgen des 23. Dezember ein Lächeln ins Gesicht. Weil Gerdes als Absender des kleinen Weihnachtsgrußes aber eigentlich unerkannt bleiben wollte, begann in der Straße das Rätseln, wer denn wohl für den unerwarteten Gruß verantwortlich sein möge. Und so führte das Raten und Spekulieren die Straße ebenso zusammen, wie es beim gemeinsamen Singen der Fall war. Inzwischen wissen die meisten Nachbarn, dass Gerdes hinter der Aktion steckt. Wenn es nach ihm geht, könnte es mit dem Singen bald weitergehen. Am meisten freut er sich aber darauf, wenn er seinen Nachbarn endlich nicht mehr mit Abstand und Maske begegnen muss. Denn dann macht auch das Singen viel mehr Spaß…