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Schönes Festessen: Weihnachtsglück bis vor die Haustür

Als klar war, dass das Patenmahl der Stadt Soest, eine Weihnachtsfeier für bedürftige Menschen, wegen Corona-Pandemie ausfallen musste, taten sich Petra Schäfer und Chantal Schrebe vom Glücksbüro mit Pasqual Pulai vom Sälzer Hof in Bad Sassendorf und Alexander Martinelli vom Gastro-Checker-Soest zusammen. Sie wollten den bedürftigen Menschen in Soest und Bad Sassendorf doch noch zu einem „Festessen” verhelfen.

Um die Finanzierung des „Festessens“, auf diesen Namen hatten sich die Initiatoren geeinigt, stemmen zu können, starteten sie die Aktion #soesterhaltenzusammen. „Wir waren von der Resonanz überwältigt,“ sagen Petra Schäfer und Chantal Schrebe: „Es gab eine Flut von über 900 Gewinnspenden.“ Und die eigens für die Aktion zusammengestellten 600 Adventskalender waren innerhalb kürzester ausverkauft.

Während alle Adventskalenderbesitzer mit Spannung auf den 1. Dezember warteten, ging es für das Organisationsteam weiter mit der Planung des „Festessens“. „Es gab auch hier wieder viele freiwillige Helfer und großartige Lebensmittelspenden von diversen Unternehmen,“ sind Petra Schäfer und Chantal Schrebe noch heute begeistert über die große Beteiligung: „Es war schon ein ordentlicher Berg an Arbeit, den wir alle bewältigen mussten.“ Denn da war ja auch noch die Gewinnausgabe und die vielen Fragen, die rund um den Adventskalender aufkamen. Am Ende freuten sich die Gewinner genauso wie die bedürftigen Menschen, die sich zum Festessen angemeldet hatten. Sie bekamen ihr „Festessen“ am 17. Dezember angeliefert. „So konnten wir einigen Menschen in dieser schwierigen Zeit ein kleines bisschen Weihnachtsglück bis vor die Haustür bringen“, blicken Petra Schäfer und Chantal Schrebe zufrieden zurück: „Für das nächste Jahr planen wir eine Neuauflage des Adventskalenders. Wir haben viel gelernt. Auch dass eine gute Tat nicht immer leicht gemacht ist. Aber sie lohnt sich. Und zwar immer.“ 

Weitere Infos unter:

www.gluecksbringer-soest.de/

Foto: Stolz und glücklich über den Erfolg des „Charity-Kalenders“ Chantal Schrebe (links) und  Petra Schäfer

– Foto: Timo Beylemans